[sorry all, but German only...]
Das Institut für Marketing der Ludwig-Maximilians-Universität München untersuchte in Zusammenarbeit mit uns und der Designagentur TOCA ME die Wirkungsweise der Markenkommunikation in der virtuellen Welt Second Life im Vergleich zum klassischen Internet.
Mittelpunkt des Experiments war ein Laptop, der in Second Life, eine von Benutzern gestaltete Online-3D-Welt, und im klassischen Internet auf einer Website als Verkaufsprodukt vorgestellt wurde. Insgesamt wurden 176 Personen befragt, die zufällig vier Versuchsgruppen zugeteilt wurden. Die Gruppen unterschieden sich in der Art der Markenkommunikation (Website vs. virtuelle Welt) und dem Surfverhalten der Internetnutzer (Browser vs. Searcher). Browser gelten als gering involvierte Internetuser und suchen ohne bestimmtes Ziel nach Informationen. Searcher hingegen suchen gezielt. Als Kernergebnisse sind zu nennen, dass Browser durch ihr unbestimmtes Suchverhalten in virtuellen Welten positiv auf eine Markenkommunikation reagieren und Informationen unbewusst aufnehmen. Da Searcher genau wissen, wonach sie suchen möchten, finden sie sich allerdings im klassischen Internet besser zurecht. Keine Unterschiede zeigen sich im Bezug auf die Emotionen bei der Markenbetrachtung, auf die aktive Markenbekanntheit, auf das subjektive Wissen von Produkteigenschaften sowie auf die Einstellung und der Verhaltensabsicht zur Marke.
Zusammen mit TOCA ME stellten wir dem Institut für Marketing der LMU München die Grundlagen zur Durchführung dieser Studie zur Verfügung: Ein virtuelles Labor auf der eigenen Insel in Second Life und allgemeine Beratung zum Thema virtuelle Welten.

